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Stress pur

Inzwischen nimmt die Serie "Eis-Fotografie" immer mehr Zeit in Anspruch.

Um das mal am heutigen Tag festzumachen: ich bestelle mir in meiner Lieblings-Eisdiele ein Eis und verlasse den Laden. Es ist brütend heiß, und schon auf der Straße beginnt das große Tropfen. Ich muss allerdings noch meinen Fotoapparat aus der Tasche holen, wie immer Blende 5.6 einstellen und dann mehrere Aufnahmen machen, die mangels konkreter Angriffspunkte für den Kontrastautofokus mehr oder weniger unscharf sind. Dann geht es nach Hause, wo ich die Bilder in den Computer einlese und eine erste Auswahl treffe. Das am wenigsten unscharfe Bild wird quadratisch zugeschnitten und einer ersten Bearbeitung unterzogen, dann in Photoshop geladen, um das Sharpen-Plugin drüberlaufen zu lassen. Nach gefühlt einer halben Ewigkeit kommt ein Ergebnis heraus, das mit etwas mehr Sorgfalt schon hätte während der Aufnahme erreicht werden können. Kleinere Korrekturen und dann Export des jpg (Bild 1) auf die Festplatte.

Als zweiten Schritt verbinde ich das Handy mit dem Laptop und kopiere das Bild drauf. Denn nur auf dem Handy habe ich "Lens Distortion" (Bild 2) und "PhotoshopCamera" (Bild 3) - mit diesen Apps kann man schöne Effekte auf die Bilder zaubern.

Jetzt habe ich die Qual der Wahl, welches Bild ich bei instagram hochladen soll ...